Marke zeigen…
Auch wenn alle von Marken reden, weiß keiner genau, wie eine Marke funktioniert. Deshalb ist die Frage erlaubt: Funktionieren Marken überhaupt?
Laut deutschem Markenverband liegt das Umsatzwachstum von Markenherstellern, im verarbeitenden Gewerbe, über dem der nicht markenorientierten Unternehmen. Eine andere Studie belegt, dass die meisten markenorientierten Unternehmen in der Vergangenheit einen doppelt so hohen operativen Gewinn erzielt haben. Im Gegensatz zu Ihren nicht markenorientierten Mitbewerbern.
Wem das noch nicht reicht: Der Anteil der Marke am Unternehmenswert kann bis zu 50% betragen. Umso mehr, seit Anfang der 2000er Jahre, da zu diesem Zeitpunkt das Kreditrating nach Basel II und die europaweite Einführung des IFRS-Rechnungslegungsstandards, der „ideelle“ Markenwert seine feste Positionierung im Regelwerk erhalten hat.
Markenbildung ist Markenbindung
Marken scheinen ganz offensichtlich zu funktionieren, und das auf mehreren Ebenen: operativ in Umsatz-, Ertrags- und Gewinnzahlen und ideell im Unternehmenswert. Zu wissen, dass Marken funktionieren, heißt aber nicht, zu wissen, wie sie funktionieren.
Das kleine Geheimnis der großen Marken, ist ihre Marken- oder Kundenbindung. Markenbildung ist in dem Maße erfolgreich, wie sie es schafft Markenbindung zu generieren, und das nicht nur trendig schnell und kurz, sondern dauerhaft. Dauerhafte Bindung, ist wie im richtigen Leben auch, nur über Emotionen möglich.
Vertrauen in die Marke und Identifikation mit der Marke sind die nachhaltigen emotionalen Bindungen, die mit einer erfolgreichen Markenbildung einhergehen. Kurzfristige Emotionen, wie Kauferlebnisse und Besitzstand spielen sicher ebenfalls eine Rolle, sind aber vergleichsweise vergänglich. Dennoch: Wer es schafft, diese kurzfristigen Emotionen immer wieder für sich zu wecken, wird auch damit langfristig gewinnen.
Herstellermarken, Handelsmarken, Dienstleistungsmarken
Das eine Marke nicht gleich eine Marke ist, leuchtet ein. Worin aber unterscheiden sie sich, und wohin geht die Reise? Diese Frage ist spannend, weil gerade die Digitalisierung der Märkte und die Digitalisierung des Lebens die bekannte Welt, mehr als nur auf den Kopf stellt. Was wird aus der „Freude am Fahren“, wenn die Autos zukünftig selbst fahren? Diese und andere Fragen stellen wir auch zukünftig in unserem Blog. Bleiben Sie dran.